Über mich

 

Mein Name ist Angela Reese, Jahrgang 1963. Meinen ersten Hund habe ich im Alter von 6 Jahren bekommen. Bis auf eine kurze Unterbrechung habe ich mein ganzes Leben mindestens einen Hund gehabt. Seit 1996 halte ich Hunde im Rudel - derzeit besteht das Rudel aus 11 ganz unterschiedlichen Hunden - von klein (4,5 kg) bis groß (60 kg). Meine Tierleidenschaft beschränkt sich nicht nur auf Hunde. Islandpferde, Ziegen- und Wellensittiche, Meerschweinchen und Katzen gehören auch zu meiner Tierfamilie.

Zum BARFen bin ich durch die schwere Allergie meines Hundes Rudi gekommen. Bis dahin habe ich immer Trockenfutter gefüttert. Ist ja schließlich alles drin, was der Hund täglich braucht - meint man. Ja, bis zu dem Tag, als Rudi mit großen eiternden Hautstellen zum Arzt musste - Diagnose Futtermittelallergie. Bedingt durch die ganze Leidensgeschichte habe ich mich intensiv in das Thema BARFen eingearbeitet und fortgebildet. Fazit ist: Rudi ist wieder top fit - dank BARF-Fütterung.

Alle meine Hunde und Katzen werden gebarft und erfreuen sich bester Gesundheit.

Über Andi

Eines vorweg: alle meine Hunde sind tolle Hunde. Jeder hat seine Vorzüge, Eigenheiten, Besonderheiten, lustige, chaotische und bemerkenswerte Eigenschaften. Alle sind nur eins: liebenswerte Hunde.

Warum wird Andi nun besonders erwähnt? Andi ist ein Rottweiler. Groß, kraftvoll, 60 kg schwer. Somit zählt er in vielen Bundesländern zu den sog. "Listenhunden". Rottweiler haben einen extrem schlechten Ruf, häufig werden sie als "Kampfhunde" bezeichnet, die regelmäßig mit negativen Ereignissen durch die Medien gehen.

Viele von euch kennen Andi. Bei den Auslaufwiesenterminen höre ich oft: "Hol doch bitte Andi, mein Hund möchte gern mit Andi spielen, Andi soll meinem Hund richtiges Sozialverhalten vermitteln."

Wenn ich mit Andi auf Fortbildung bin, ist er immer der Vorzeigehund. Im Seminarraum tiefenentspannt - einmal den Raum scannen, dann hinlegen und schlafen. Seine Kommunikation unter Hunden ist immer vorbildlich, er will mit jedem spielen. Wenn sein Gegenüber nicht möchte, akzeptiert er dieses sofort. In den Pausen macht er schon mal den Clown, was auf Grund seiner Größe immer besonders lustig ist.

Andi ist mein Traumhund, mein bester "Mitarbeiter", aber auch der beste Wachhund.

Viele Trainer haben mir gesagt, ein Hund kann nur ein Wachhund oder ein Familienhund sein. Meine Erfahrungen zeigen, dass das nicht stimmt. Mein verstorbener Schäferhund war auch beides, ebenso mein Rudi (Schäferhund/Hovawart-Mix) und meine Paula (Rottweiler).

Warum passieren immer wieder Beißangriffe von Rottweilern? Sogar gegen den eigenen Besitzer? Ich behaupte, weil diese Hunde nicht richtig gehalten und erzogen werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass kein Hund auf dieser Welt, egal welche Rasse/Rasse-Mix, bissig geboren wird. So etwas hat die Natur nicht vorgesehen. Immer ist es der Mensch der einen Hund dazu bringt. Darauf wird mir häufig entgegnet: ja aber, ein Rottweiler hat das Potenzial! Welches Potenzial hat er? Ein Rottweiler hat einen natürlichen Schutz- und Wachtrieb, wie viele andere Rassen auch, und er hat eine Bisskraft von ca. 1 Tonne. Er hat aber auch eine sehr hohe Reizschwelle, da liegt es am Menschen, es niemals so weit kommen zu lassen, das diese Reizschwelle überschritten wird. Wird sie jedoch überschritten, hat das natürlich fatale Folgen. Es ist aber der Mensch gefordert, dem Hund alles zu bieten, was er von Natur aus benötigt. Andi darf und soll seinen Wachtrieb ausleben. Ist er allein auf dem Grundstück unterwegs oder im Haus, soll er niemanden rein lassen. Bin ich dabei, hört er auf das was ich sage.

Sehr froh und dankbar bin ich dafür, dass ich von Andi ganz viel lernen kann. Er zeigt mir täglich, wie sich ein souveräner Rudelführer zu verhalten hat. Von ihm lerne ich die nonverbale Kommunikation zu perfektionieren.

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