Häufig gestellte Fragen

Warum ist BARF die richtige Ernährung für Hunde?

Weil es von der Natur so vorgesehen ist.

Das Verdauungssystem des Hundes ist so geschaffen, dass es überwiegend Fleisch, aber auch Knorpel, Innereien, Blut, Knochen, Haut, Fell, Gemüse, Obst und Kräuter benötigt. Dadurch kann es perfekt funktionieren und den Hund gesund erhalten.

BARF ist keine neue Wissenschaft oder Erfindung, sondern die ursprüngliche Hundeernährung. In einem sind sich alle - auch die Fertigfutterindustrie - einig: der Hund stammt vom Wolf ab. Genetische Untersuchungen der Mitochondrien-DNS von Wölfen und Hunden haben gezeigt, dass die genetischen Unterschiede zwischen Wölfen und Hunden 0,2 % beträgt!

Daraus kann man nur den Schluss ziehen, dass die artgerechte Hundeernährung dann auch der Ernährung des Wolfes entsprechen muss.

Eine artgerechte Hundeernährung besteht aus rohen und unbehandelten Bestandteilen: Naturreines Fleisch, Knochen, Knorpel, Blut, Innereien, Haut, Fell, Gemüse, Obst und Kräuter!

Das bietet ein Fertigfutter nicht! In Fertigfuttern wird häufig ein Getreideanteil von 60 - 90 % verarbeitet. Außerdem besteht ein riesen Unterschied in der Verwertbarkeit von industriell hergestellter Nahrung gegenüber natürlicher unbehandelter Nahrung! Hier sind die wichtigen Enzyme nicht mehr vorhanden. Vitamine, Spurenelemente und Mineralien können chemisch/industriell niemals so hergestellt werden, wie sie in natürlicher Form vorkommen.

Vermehrt auftretende Allergien bei Hunden sind häufig ein Zeichen für Fehlernährung.

"Jede Krankheit beginnt im Darm." - Paracelsus

Wie kann ich mit BARF meinem Hund täglich alle Nährstoffe füttern?

Der Hund braucht NICHT täglich alle Nährstoffe in einer grammgenauen Dosierung. Dies wollen uns die Fertigfutterhersteller und auch viele Tierärzte glauben machen. Der Wolf hat auch keine Waage dabei, wiegt seine Nahrung ab und rechnet seinen Nährstoffbedarf aus. Haben Sie heute schon Ihre Nahrungsmittel abgewogen und Ihren Bedarf grammgenau ausgerechnet? Gerade, wenn nicht täglich alle Nährstoffe gefüttert werden, wird der Stoffwechsel richtig angekurbelt. Der Nährstoffbedarf sollte innerhalb einer Woche ausgewogen sein. Dies erreichen wir, indem wir rohes Fleisch, Knochen, Knorpel, Blut, Innereien, Gemüse, Obst und Kräuter füttern. Für jeden Hund ist der benötigte Energiebedarf vom Gewicht, Alter und der täglichen Bewegung abhängig. Die Gesamtfütterungsmenge sollte täglich 2 - 4 % seines Körpergewichts betragen.

80 - 90 % tierische Erzeugnisse wie Fleisch, fleischige Knochen, Knorpel, Blut, Fisch

10 - 20 % pflanzliche Erzeugnisse wie diverse Gemüsesorten, Kräuter, verschiedene Obstsorten

BARF bedeutet NICHT, nur rohes Fleisch zu füttern!

Bekommt der Hund von rohem Fleisch Salmonellen?

Ganz klar nein! Auch diese Sorge ist unbegründet. Der Verdauungsapparat des Hundes ist auf die Verdauung von rohem Fleisch eingestellt. Salmonellen und Parasiten sind allgegenwärtig. Ist der Organismus gesund, wird er damit problemlos fertig. Desweiteren ist die Magensäure des Hundes so stark, dass sie Knochen, Knorpel und rohes Fleisch problemlos verdauen kann. Bei der Rohernährung werden so viele Magensäfte produziert, dass schädliche Bakterien vernichtet werden, und es nur sehr selten zu Parasitenbefall kommt.

Sind Knochen nicht gefährlich für Hunde?

Gekochte Knochen sind lebensgefährlich für Hunde. Sie werden extrem hart und splittern. Es besteht Lebensgefahr!! Rohe Knochen - auch Hühnerknochen - sind elastisch und werden vom Hund sehr gut verdaut. Bei der Umstellung auf BARF sollte man anfangs allerdings nur geringe Mengen Knochen füttern, da sich bei den meisten Hunden der Verdauungsapparat erst auf diese neue Ernährung einstellen muss.

Warum frisst mein Hund kein rohes Fleisch?

Er erkennt es nicht als Futter. Qualitativ hochwertiges rohes Fleisch riecht kaum. Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass in Fertigfuttermittel Lock- und Geruchsstoffe enthalten sind, damit die Hunde sie überhaupt fressen. "Ja, aber....... das Trockenfutter, welches ich füttere, ist frei von Lockstoffen und Geschmacksverstärkern, steht ganz groß auf der Packung." Ja, die Fertigfutterindustrie darf aber viele "tolle" Sachen verwenden, welche nicht zu Lockstoffen und Geschmacksverstärkern zählen, und nicht deklariert werden müssen, z. B. Kot und Klärschlamm! Sollte Ihr Hund das rohe Fleisch anfänglich verweigern, braten Sie es entweder an oder übergießen Sie es mit kochendem Wasser, damit das Fleisch stärker riecht.

Wie füttere ich im Urlaub?

Bei einem Wochenendurlaub kann das Futter problemlos in einer Kühltasche mitgenommen werden. Alternativ können Trockenfleisch, Trockenfisch, Trockeninnereien und Trockenkauartikel gefüttert werden. Bei einem längeren Urlaub ist hochwertiges Dosenfleisch eine Möglichkeit. Diese Produkte sind bei mir erhältlich.

Ist BARF nicht teurer?

Nein. Die Kosten entsprechen in etwa denen eines sogenannten "Premium-Trockenfutters". Der Unterschied ist: bei BARF füttern Sie wertig, artgerecht und natürlich. Sie sehen, was Sie füttern! Selbst wenn sogenannte "Premium-Futtermittel" beste Inhaltsstoffe enthalten, sind diese durch die industrielle Verarbeitung und Erhitzung so gut wie wertlos.

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